Monday, January 14. 2008
Nachdem nun das WLAN in Wieden im Schwarzwald von Stiegeler Internet Service seine ersten Gehversuche macht, will ich hier meine Erfahrung kund tun.
Zur Vorgeschichte:
Da die Deutsche Telekom das Haus meiner Eltern in Wieden im Schwarzwald sehr stiefmütterlich (also garnicht) mit DSL versorgt, war es an der Zeit nach Alternativen zu suchen. Ich hatte mich deswegen im Juni 2007 an den Wiedener Bürgermeister gewandt und dann auch alsbald mit ihm getroffen.
Dabei stellte sich schnell heraus, dass im Dorf ein großer Bedarf an einer schnelleren Internetanbindung als ISDN vorhanden ist. Ein kleines Team interessierter Einwohner, die Interesse hatten konkret an dem Thema zu arbeiten, fand sich schnell.
Um hier vorwärts zu kommen machte ein zweigleisiges Vorgehen Sinn:
1.) Die Deutsche Telekom zu einer Aussage zu gewinnen, ob jemals DSL ausgebaut wird
2.) Parrallel nach Alternativen zu suchen, wie auch ohne T-DSL schnelles Internet nach Wieden kommen kann
Zu 1.) ist es uns gelungen den zuständigen Infrastrukturbeauftragen der T-Com in Erfahrung zu bringen. Ein kurzes Telefonat ergab dann die Zusage einer Durchführbarkeitsstudie innerhalb von 8 Wochen der Deutschen Telekom. Diese ergab jedoch leider, dass die notwendigen Kosten für die Verlegung eines Glasfaserkabels nach Wieden nicht angemessen durch die zu erwartenden Einnahmen zu tragen sind, weswegen (derzeit!?) kein Ausbau erfolgt.
Zu 2.) war es klar, dass hier eine funkbasierte Lösung am meisten Sinn macht. Hierzu wurden mehrere Firmen eingeladen, die dann in Wieden ihre Konzepte vorstellten.
Konkret angetreten zu einer Vorstellung sind die Firma Stiegeler und die Firma regiobits.
regiobits schlug eine Motorola Canopy basierte Funkvernetzung vor.
Firma Stiegeler plante die Unterverteilung via Cisco WLAN hotspot Technik zu machen, basierend auf 2.4 GHz. Alle Beide wollen das Dorfnetz via einer T-Systems Standleitung ans Internet anbinden, zwischen 2-4 MBit, je nach Anzahl der Kunden.
Letztendlich hat sich die Dorfmeinung für die Firma Stiegeler entschieden, vor allem wegen den vorhandenen Kontakten ins Dorf und auch der räumlichen Nähe. Auch war der Vortrag von Herrn Stiegeler erheblich kompetenter, fundierter und besser vorbereitet.
Fortsetzung folgt